Test - ¤ ASUS A7V8X ¤ - Seite 1
Einleitung

Von ASUS kommt das erste Mainboard mit dem neuen KT400-Chipsatz von Via in unsere Redaktion. Für unsere Tests schickt ASUS uns immer die Prachtexemplare mit voller Ausstattung – zu unserer Freude natürlich. Da auf dem A7V8X einige interessante Neuerungen einzug halten, waren wir mehr als gespannt auf diese Platine.
Als wichtigste soll hier natürlich der KT400 genannt werden. PC2700-konformer Arbeitsspeicher wurde ja auch schon von den Vorgängermodellen mit dem KT333 unterstützt. Neu ist am KT400 nun die Unterstützung von PC3200-Modulen. Allerdings schreibt man bei ASUS schon ins Handbuch, dass nur ein DIMM-Slot damit bestückt werden darf. Ausserdem ist auf der Homepage von ASUS nachzulesen, welche Module von welchen Herstellern unterstützt werden.
Eine weitere Neuerung – und hier mussten wir leider passen – ist die Erhöhung auf AGP 8 x fach. Mangels einer Grafikkarte die dieses Feature schon unterstützt konnten wir dies leider nicht testen.
Eine weitere Neuerung – die allerdings nicht vom Chipsatz ausgeht – ist der Einsatz des Broadcom Gigabit Ethernet Controllers. Mit diesem ist die zehnfache Transfergeschwindigkeit von herkömmlichen 10/100Controllern möglich. Für große Datentransfers von PC zu PC geradezu ideal. Über den Promise PDC20376 wird auf dem A7V8X auch Serial ATA150 realisiert. Festplatten die dazu kompatibel sind kommen zwar frühestens im Dezember auf den Markt ( keine Adapterlösungen mehr), wir sehen es aber als weitsichtig und zukuntsorientiert dies auf heutigen Mainboards schon zur Verfügung zu stellen.

Neuerungen bringt das ASUS A7V8X also genügend mit. Ob diese sich auch in Leistung umsetzen lassen wollen wir in unserem Review zeigen.

Zubehör

Das Zubehör ist ASUS-typisch: Mehr als bei den meisten anderen Herstellern.
Schon alleine die Menge an Kabeln überrascht. Mit dem optional verbauten Promise Controller für SATA kommen noch einmal zwei Kabel mehr in den Karton.
Was auch positiv auffällt sind die zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten in Form von Slotblechen. Mit diesen können zwei weitere USB2.0, zwei Firewire-Anschlüsse und ein Gameport nach aussen geführt werden. Sehr erfreulich für Benutzer vieler USB-Geräte. Da schon vier USB-Anschlüsse sowie ein LAN-Jack nach aussen geführt sind, legt ASUS auch noch eine Schnittstellenblende bei was wir als sehr lobenswert empfinden.

Hier die Liste vom Zubehör:

  • das ASUS A7V8X
  • ein Handbuch (Englisch)
  • eine CD mit Treibern und Tools
  • ein Slotblech mit zwei USB2.0 Anschlüssen und einem Gameport
  • ein Slotblech mit zwei Firewire-Anschlüssen ( IEEE 1394 )
  • zwei Kabel zu den Firewire-Anschlüssen
  • zwei Serial-ATA Kabeln
  • zwei UDMA133-Kabel (80-polig)
  • ein UDMA66-Kabel (40-polig)
  • ein Kabel zum Floppy-Port
  • eine Schnittstellenblende
  • ein Beutel mit extra Jumper-Brücken
  • eine Vollversion von InterVideo´s „WinCinema“

Ausstattung

Welche Neuerungen sich auf den ASUS A7V8X befinden haben wir in der Einleitung ja schon erwähnt. Daher listen wir die Ausstattung hier nur noch auf.

  • SocketA für AMD AthlonXP/Athlon/Duron Prozessoren
  • Northbridge VIA KT400
  • Southbridge VIA VT82335
  • 3 DIMM-Slots für maximal 3GB Arbeitsspeicher
  • ein AGP 8 x fach Slot
  • sechs PCI-Slots
  • zwei UDMA133 Anschlüsse
  • zwei SATA Anschlüsse
  • RAID-OnBoard
  • Realtek 6Kanal Sound
  • 10/100/1000Mbps LAN-OnBoard
  • sechs USB2.0 Anschlüsse (davon zwei über das beiliegende Slotblech)
  • ein Gameport (über das beiliegende Slotblech)
  • VIA 1394Controller
  • zwei Firewire-Anschlüsse ( über das beiliegende Slotblech)
  • 1 x Parallel
  • 2 x Seriell
  • 1 x PS/2 Mausanschluss
  • 1 x PS/2 Tastaturanschluss
  • 3 x Lüfteranschlüsse
  • 1 x SmartCard-Reader Anschluss