Mit dem ASUS P4B533-E kommt das nächste Mainboard mit dem Intel845 Chipsatz zu uns zum Test. Nach dem EPOX 4G4A+ und dem MSI-845 Max2BLR
überraschte uns auch diese Platine mit einer Fülle von Features wie wir sie eigentlich nicht gewohnt sind. LAN-onBoard kommt immer mehr
in Mode, RAID freut den Performancefreak. OnBoard-Sound senkt die Kosten wenn man keine High-End Ansprüche stellt und der ICH4 bietet nun
endlich Unterstützung für USB2.0 der auf dem ASUS P4B533-E gleich 6xfach zu nutzen ist.
Ob das Board auch in den Leistungen überzeugen kann soll unser Review zeigen.
Wie von ASUS gewohnt kommt auch das P4B533-E mit einer komfortablen Liste an Zubehör-Teilen zum Käufer. Kabel zu den Laufwerken liegen
derer gleich fünf Stück bei; das gibt es meist nur von ASUS. Allerdings muss ich wieder das Handbuch bemängeln das auch bei ASUS nur in
englischer Sprache beiliegt. Das finde ich wie immer sehr ärgerlich und nimmt in letzter Zeit bei den meisten Herstellern überhand.
Hier die Liste des Zubehörs:
- Das ASUS P4B533-E
- 3 achtzig-Adrige Kabel zum IDE-Port
- ein vierzig-Adriges Kabel zum IDE-Port
- ein Kabel zum Folppy-Port
- ein Slotblech mit zwei USB2.0-Anschluß und einem Game-Port
- ein Slotblech mit S/PDIF-Anschluß
- eine CD mit Treibern und Tools
- eine Floppy-Diskette mit Treibern für RAID
- ein Beutel mit Steckbrücken(Jumper)
- ein Handbuch (Englisch)
- ein Quick Setup Guide
ASUS gibt dem P4B533-E eine satte Ausstattung mit auf den Weg. Wie auch alle anderen Boards aus unseren letzten Reviews glänzt das
P4B533-E mit (fast) Vollausstattung. Solche Platinen haben natürlich im Preis-Leistung-Verhältnis ihren Reiz da sonstiges Zubehör in
Form von Erweiterungskarten fast entfällt.
- Socket478
- Northbridge = Intel 845E mit Unterstützung für die neuen Pentium4 CPU´s mit 533MHz FSB
- Southbridge = ICH4 mit Unterstützung für USB2.0
- Drei DIMM-Slots für insgesamt 2GB Arbeitsspeicher PC2100
- Ein AGP-Slot
- Eine AGP-Warn LED ( leuchtet rot wenn eine nicht kompatible Karte im AGP-Slot steckt)
- Sechs PCI-Slots
- Ein Floppy-Port
- Zwei UDMA IDE-Ports mit Unterstützung für UDMA33/66/100
- Zwei UDMA IDE-Ports am Promise PDC20276 RAID-Controller mit Unterstützung für UDMA33/66/100/133
- Ein IEEE1394 Controller (Firewire)
- Sechs-Kanal OnBoard-Sound nach AC97-Standard
- LAN-OnBoard - Intel82562EHT 10/100Mbit Ethernet
- Ein PS/2 Mouse-Port
- Ein PS/2 Keyboard-Port
- Ein Parallel-Port
- Zwei Serial-Ports
- Sechs USB2.0 Anschlüsse - vier davon sind auf dem Board fest verlötet; zwei können über das beiliegende Slotblech angeschlossen werden;
ein weiterer Connector für ein Bracket ist auf dem Board angebracht.
- Standby Power LED*
- Die Standby Power LED leuchtet auf, solange das System am Stromnetz angeschlossen ist. Das mag dem einen oder anderen auf den ersten
Blick zwar unnötig erscheinen, da das Gehäuse ja ohnehin meist geschlossen ist und man diese nicht sehen kann; ASUS denkt hier aber etwas
weiter!
- Im Eifer des Gefechts ist es schon so manchem passiert dass er vergessen hat dass das System noch am Stromnetz hängt bevor man Geräte
installiert oder deinstalliert. Auch ein CMOS-Reset sollte nie durchgeführt werden ohne das System vorher völlig vom Netz zu trennen. Die
Stanby Power LED hat also durchaus ihren Sinn. Danke ASUS ;-)
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