Test - ¤ EPoX 8K9A2+ ¤ - Seite 1
Einleitung

Unser Werbepartner WTS - Computer stellt uns zum Test das neue EPoX 8K9A2+ zur Verfügung, mit dem wir die Reihe der KT400 bestückten Mainboards erweitern wollen. Recht herzlichen Dank für die Unterstützung !!!

Wie schon unserem Testbericht zum ASUS A7V8X zu entnehmen war, unterstützen Boards mit dem VIA KT400 Chipsatz nun auch PC3200 konformen Arbeitsspeicher, wovon im Handbuch des EPoX 8K9A2+ allerdings nichts zu lesen ist. Man bleibt bei EPoX bei maximal PC2700. Vorsicht oder Weitsicht???
Auch eine Neuerung des KT400 ist die Unterstützung von 8 x fach AGP. Leider konnten wir auch hier dieses Feature nicht testen da wir keine kompatible Grafikkarte zur Hand hatten.
SATA realisiert EPoX auf dem 8K9A2+ über einen „Silicon Image – SATA Link“. Auffällig ist, dass EPoX auf eine Adapterlösung – wie sie z.B. auf dem A7V8X von ASUS zu finden ist – verzichtet. Allem Anschein nach geht man hier nach der Devise „Ganz oder garnicht“, wobei wir hier nicht für – oder widersprechen möchten. Wie sich das EPoX 8K9A2+ im Vergleich zu den KT400 Kollegen anderer Hersteller schlägt soll unser Review zeigen.

Zubehör

Vor kurzem erhielten wir von EPoX eine Pressemitteilung in der zu lesen war, dass man die Spitzenmodelle aus jeder Baureihe ab sofort mit IDE-Rundkabeln austatten wird, wovon im Karton noch nichts zu finden war. Auf Nachfrage bei EPoX teilte man uns mit dass dies erst ab Dezember der Fall sein wird. In kleineren Gehäusen tragen diese natürlich dem ungehinderten Luftstrom bei. Eine gute Idee von EPoX. Da SerialATA auch auf dem 8K9A2+ zu finden ist, wurden auch dafür ein Kabel beigelegt – wie gesagt aber nur eines. Alles was im Karton zu finden ist listen wir wie gewöhnlich auf.

  • Das EPoX 8K9A2+
  • ein Handbuch (Englisch)
  • ein Handbuch zu „Magic Flash“ und „USDM“* (Englisch)
  • eine CD mit Treibern und Utilities
  • eine Floppy-Disk mit Treibern für den HighPoint RAID-Controller
  • eine Floppy-Disk mit Treibern für den SiliconImage Host Adapter
  • ein Slotblech mit zwei USB2.0 Anschlüssen
  • ein Slotblech mit GamePort Kabel
  • ein SerialATA Kabel
  • zwei IDE-Kabel
Ausstattung

Wie in der Einleitung schon erwähnt, verfügt das EPoX 8K9A2+ über einige Neuerungen gegenüber den Vorgängermodellen. Wie diese jetzt konkret aussehen geht auch aus der Ausstattungsliste hervor.

  • SocketA für AMD Duron/Athlon und AthlonXP Prozessoren
  • Northbridge VIA KT400
  • Southbridge VIA VT8235
  • 3 DIMM-Slots für maximal 3GB Arbeitsspeicher
  • ein AGP 8 x fach Slot
  • sechs PCI-Slots
  • zwei UDMA133 IDE-Ports
  • zwei UDMA133 IDE-Ports am RAID-Controller
  • zwei SATA Anschlüsse
  • Realtek ALC650 Sound Onboard
  • LAN Onboard 10/100MB über den VIA VT6103
  • sechs USB2.0 Anschlüsse (davon zwei über das beiliegende Slotblech)
  • ein Gameport (über das beiliegende Slotblech)
  • 1 x Parallel
  • 1 x Seriell
  • 1 x PS/2 Mausanschluss
  • 1 x PS/2 Tastaturanschluss
  • drei Lüfteranschlüsse

Ausgestattet ist das 8K9A2+ von EPoX sehr gut. Was wir vermissen ist ein Firewire Controller. EPoX setzt dafür lieber auf eine Bluetooth Lösung, in dem USB3 – der normalerweise für das externe und beiliegende USB Slotblech gedacht ist – zusätzlich auch für Bluetooth geeignet ist.