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Hatten wir vor kurzem noch Mainboards für den Pentium4 mit dem SIS 645(DX) hier, kam heute taufrisch ein EPOX 4G4A+ mit Intel 845G-Chipsatz zu uns zum Test.
Brandneu und mit einer unmenge an Features sollte uns dieses Mainboard schon beim Auspacken und lesen des Handbuchs überraschen. Kaum etwas das uns einfällt was auf diesem Board fehlt. Das wichtigste ist dabei wohl die Unterstützung für den neuen Intel Pentium4 mit 533MHz FSB. Alles andere was das EPOX 4G4A+ mitbringt leuchtet daneben genau so hell: RAID onboard, LAN onboard, Sound onboard und und und
Was das EPOX 4G4A+ noch alles zu bieten hat und wie es Leistungsmäßig abschneidet soll unser Review für Euch klären.

Das Zubehör das sich im Karton befindet ist reichhaltig und kompletiert die Ausstattung des EPOX 4G4A+ fast
vollkommen. Allerdings muss ich auch hier wieder das Handbuch bemängeln. Zum einen ist es in Englisch verfasst und
zum anderen wird darin nichts zum Thema RAID und RAID-BIOS erwähnt.
Hier die Liste der gelieferten Zubehör-Teile:
- das EPOX 4G4a+
- ein 80poliges Datenkabel zum IDE-Port
- ein 40poliges Datenkabel zum IDE-Port
- ein Datenkabel zum Floppy-Port
- ein Slotblech mit zwei USB-Anschlüssen
- ein Slotblech mit mit Game-Port und COM2-Anschluss
- ein Handbuch Englisch
- eine CD-ROM mit Treibern
- eine CD-ROM mit der Software "Drive Image"
- eine Floppy mit RAID-Treibern
- eine Abdeckblende für den Tower (aufgrund der zahlreichen Anschlüsse die das EPOX 4G4A+ bietet sind diese nicht
mehr kompatibel zu den meisten Backpanel´s die an den Gehäusen angebracht sind. Hierfür liefert EPOX eine Ersatzblende
mit; mitgedacht!!)
Hier lässt das EPOX 4G4A+ fast keinen Wunsch offen. Obwohl das Mainboard sechs PCI-Steckplätze bietet, braucht man
um arbeiten zu können keine einzige Erweiterungskarte zu installieren. Da als Northbridge der Intel845G mit
integriertem Grafikbeschleuniger verbaut ist, braucht man für den Betrieb noch nicht einmal den AGP-Slot mit einer
Grafikkarte zu belegen. Dass dieser nicht zu höchstleistungen fähig ist dürfte jedem klar sein. Dennoch reicht die
Leistung für OffIce-Anwendungen allemal. Allerdings ist auch zu beachten, dass beim arbeiten mit der
OnBoard-Grafiklösung der verbaute Arbeitsspeicher beansprucht wird. Durch Intels "Zone-Rendering-Technologie" wird
das Bild in Zonen abgearbeitet und der Arbeitsspeicher für die onBoard-Grafiklösung dynamisch verwaltet. Eine
Neuerung stellt die verbaute Southbridge "ICH 4" dar. Mit Ihr sind 6 USB-Schnittstellen die USB 2.0Standard
entsprechen auf dem Board vorhanden. Vier davon sind direkt auf dem EPOX 4G4A+ verlötet. Zwei weitere kommen per
mitgeliefertem USB-Slotblech. Die IDE-Schnittstelle bleibt zwar mit dem ICH 4 bei UDMA-100, auf dem 4G4A+ von EPOX
ist jedoch ein Highpoint HPT372-RAID-Controller verbaut der UDMA-133 liefert.
Hier die Ausstattungsliste des EPOX 4G4A+:
- Socket 478 für Intel Pentium4 Prozessoren
- Northbridge: Intel 82845G mit integrierter Grafik
- Southbridge: ICH 4 - unterstützt USB 2.0
- Front Side Bus @ 533MHz
- 3 DIMM-Steckplätze mit Unterstützung für PC1600/2100 und einen maximalen Ausbau bis 2GB RAM
- 2 x IDE-Ports mit Unterstützung für UDMA-33/66/100
- 2 x IDE-Ports am HPT372 mit Unterstützung für UDMA133 und 2 x IDE-RAID
- 1 x Floppy Port
- 6 x PCI
- 1 x AGP
- 1 x CNR
- 1 x PS/2 Mouse
- 1 x PS/2 Keyboard
- 1 x Parallel
- 1 x Seriell
- 1 x VGA1
- 6 x USB 2.0 ( wobei 4 davon auf dem Board angebracht sind, 2 können über ein mitgeliefertes Slotblech zusätzlich
angebracht werden)
- LAN onBoard (10/100 fast Ethernet Controller Realtek RTL8100B)
- OnBoard AC97 Digital Audio
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