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Ausgestattet mit dem neuen VIA-KT333 Chip für die unterstützung von DDR-RAM 333, kommt das KT3Ultra von MSI. Ob das Board in den Leistungen und vor allem im Speicherdurch- satz überzeugen kann, erfahrt Ihr im Test.
Mit dem KT333 von VIA, kommt erneut ein Chipsatz für AMD-basierende Systeme. Vorteile soll dieser durch die Unterstützung einer neuen Generation von Arbeits-Speicher bringen, der mit einer Taktfrequenz von 166MHz bei doppelter Datenrate, also 333MHz läuft. Die CPU´s die von AMD bislang ausgeliefert werden, unterstützen aber leider diesen zur Zeit nicht und auch die nächste Generation von AMD-Prozessoren wird diesen nicht unterstützen. Also müssen Speicher und Prozessor asynchron laufen. Realisiert soll dies über den neuen KT333-Chipsatz von VIA werden, den direkten Nachfolger des KT266. Sieht man sich aber die Unterschiede dieser beiden Chipsätze genauer an wird klar, dass man danach nicht lange suchen muss - es gibt nicht viele. Ausser der Unterstützung für den schneller getakteten RAM sucht man vergeblich nach Neuerungen. Ob sich nun der Kauf eines Mainboards mit VIA KT333 Chipsatz rein Leistungsmäßig lohnt, wollen wir anhand dieses Tests klären. Dafür hatten wir ein MSI KT3Ultra das uns von der Firma Sonnenburg zur Verfügung gestellt wurde. Herzlichen Dank hierfür.
Das KT3Ultra von MSI ist sehr anständig ausgerüstet. Die Liste liest sich sehr angenehm für den Käufer und wird von mir mehr als ausreichend bezeichnet. Was mir als erstes auffiel, ist das Manual, also die Betriebsanleitung des Mainboards. Dieses liegt einmal in Englisch und einmal in Deutsch bei. Sehr lobenswert! Ausserdem finde ich es schon fast Untertreibung, wenn man ein Handbuch das 82 Seiten stark ist als "Kurzanleitung" bezeichnet. Da kann sich manch anderer Hersteller eine Scheibe abschneiden.
Hier die Liste der Dinge die sich im Karton befinden:
- das KT3Ultra
- ein Datenkabel zum IDE-Port
- ein Datenkabel zum Floppy-Port
- ein D-Bracket *
- eine CD-ROM mit Treibern und Tools
- eine CD-ROM mit DVD-Software Beyond3D MSI DVD
- ein Handbuch Deutsch
- ein Handbuch Englisch
* D-Bracket
Das D-Bracket ist eine USB-Klammer mit vier integrierten Diagnose-LED´s, die mit einer grafischen Signal-Anzeige um die Benutzer dabei unterstützen, ihr System zu verstehen. Die LED´s bieten bis zu 16 Signal-Kombinationen zur Anzeige von System-Fehlern. Die 4 Leuchtdioden können alle Probleme am System wie erwa VGA-, TAM. oder andere Fehler signalisieren. Diese spezielle Funktion ost besonders für Benutzer hilfreich, die hir System übertakten. Diese Benutzer können die Funktion verwenden um zu ermitteln, ob es Probleme oder Fehler gibt.
Ausserdem befinden sich am D-Bracket noch zwei zusätzliche USB-1.1 Anschlüsse, womit derer insgesamt 4 zur Verfügung stehen. Befestigt wird es wie eine Steckkarte am Slotblech.

Ausstattungsliste:
- Socket A (Socket 462)
- VIA KT333 NorthBridge
- VIA VT8233A SouthBridge
- 2 IDE-Ports mit Ultra DMA-Unterstützung für 33/66/100/133
- 1 Floppy-Port
- 5 PCI Steckplätze
- 3 Speicher-Steckplätze für eine Ausbau des Arbeitsspeichers bis zu 3GB
- 1 AG-Port mit AGP4x Support
- 1 CNR Steckplatz
- 2x Seriell
- 1x Paralell
- 1x IrDA
- 1x Audio/Game Port
- 1x D-Bracket Pinkopf
- 1x S-Bracket Pinkopf
- 4x USB 1.1-Anschlüsse da sich das D-Bracket mit im Karton befindet
- Audio Realtek ALC650 6-Kanal-Audio
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