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Wieder ist eine neue Generation von Grafikkarten erschienen; und wieder stellen sich zwei Fragen:
„ATI- oder NVIDIA-Chip?“ und „Welche Karte von welchem Hersteller?“.
Dass diese Fragen nicht so einfach zu beantworten ist, stellen wir immer wieder in unserem
Forum
fest! Zählt bei dem einen das reine Preis/Leistungsverhältniss, so muss es beim anderen die pure Leistung sein.
Zu diesen beiden Fragen, gesellen sich seit erscheinen von ATI´s X800XT und NVIDIA´s 6800 Ultra aber noch ein paar andere, die letztendlich ebenso
entscheidend sind wie oben genannte.
PCI-Express ist in aller Munde und fast alle mehr oder weniger bekannten Hersteller von Grafikkarten setzen sowohl auf den bewährten AGP-Standard, als auch
auf den neuen – eben PCI-Express – getauften Steckplatz. Stellt sich für Käufer eines neuen Systems also schon eine Frage mehr! Diese werden auch wir selbst
erst wirklich beantworten können, wenn wir die ersten Karten im PCI-Express Steckplatz getestet haben. Lange sollte das nicht mehr dauern.
Als nächster Punkt wäre die Leistungsaufnahme der neuen Boliden zu nennen. „Reicht mein Netzteil dafür noch?“ werden wir oft gefragt. Da die neuen GPU´s
extrem Leistungshungrig sind, macht so manches Netzteil nicht mehr mit, da die benötigten Watt (auf der 12V-Schiene) meist nicht mehr stabil geliefert
werden können. Die 12Volt-Schiene erwähnen wir deshalb, weil der Pentium4 aus dieser ebenso versorgt wird wie die Grafikkarten. Nennt man nun einen Prescott
und eine X800XT sein eigen, werden auf der 12V Leitung ganz schnell mal an die 200W bis 250W nur für diese beiden Komponenten fällig. Dass das nicht alle
Netzteile verkraften, haben wir in unseren Netzteiltests festgestellt.
Letzte der am häufigsten gestellten Fragen - „Welcher Treiber?“. Diese Frage beschäftigt die User meist, wenn erreichte Punktzahlen bei diversen Benchmarks
unter denen anderer – mit gleicher Hardware ausgestatteter – liegt. Da wir selbst mit den Treibern Probleme hatten die nicht zu lösen waren, liegt uns
dieser Punkt besonders am Herzen. Besonders beim 3DMark05 (auf den wir mit der Veröffentlichung der Tests noch gewartet haben), sind eklatante
Leistungssprünge mit neueren, optimierten Treibern zu erreichen. Wer nun wieder den Finger hebt und sagt „Das kennen wir ja schon vom 3DMark03 dass mit den
Treibern gemogelt wird“ liegt allerdings etwas daneben!
So haben wir beispielsweise am Erscheinungstag von 3DMark05 noch mit den Omega-Treibern in der Version 2.5.76 getestet. Am 01.Oktober erschien dann aber
schon die gefixte Version 2.5.90 die sämtliche von ATI gemachten Optimierungen enthielt.
Nur durch das Installieren der neuen Version, erreichten wir mit der Sapphire X800XT einen um 1600 Punkte höher liegenden Wert als mit der älteren
Treiber-Version !
Dass aber eine überarbeitete Version des Treibers nötig war, dürfte eigentlich jedem klar gewesen sein, der die einzelnen Szenen von 3DMark05 etwas genauer
betrachtet hat. So ist uns schon beim ersten Durchlauf aufgefallen, dass während der dritten Szene, dort wo das Unterwassermonster über das Luftschiff
springt, während der ganzen Zeit keine Wassertropfen oder Spritzer zu sehen sind. Und auch beim wiedereintauchen ins Wasser, sind nur ganz zum Schluss
Wasserspritzer zu sehen.
Mit installiertem Treiber in der neuen Version, plätschert das Wasser nun während des ganzen Überflugs über das Luftschiff und auch beim Eintauchen spritzt
es nur so!Auch bei er ersten Szene „Return to Proxycon“ wurden mit neuer Treiber-Version erheblich mehr Details gezeigt als mit der älteren Version. Und so
resultierten wir mit Version 2.5.90 dann auch eben mal knapp 1600 Punkte höher als mit der Vorgängerversion!
Noch etwas das uns sofort aufgefallen ist:
Mit der alten Treiberversion konnten wir beim Klick auf „Run Benchmark“ beim Ladevorgang die Schriften die links unten normalerweise zu sehen sind nicht
entziffern so verschwommen wurden sie dargestellt. Mit neuem Treiber alles glasklar!
Dass aber nicht nur 3DMark05 davon profitiert, zeigen uns die Spiele-Benchmarks die wir durchgeführt haben. Doom3 zeigt erheblich höhere Frameraten. Was noch
viel wichtiger ist – der Leistungsabfall bei höheren Details und zugeschaltetem AntiAliasing ist bei weitem nicht mehr so hoch als bei der Vorgängerversion
des Treibers.
Wie man sieht ist das Thema „Treiber“ das längste und das nicht ohne Grund. Es ist nun mal so dass Hardware (vor allem bei Grafikkarten) nur wirklich die
volle Leistung zeigen kann, wenn die Software dazu stimmt. Nicht umsonst bemängelte Gainward die Testmethoden von „PC-Magazin“
(
hier nachzulesen). Zwar haben auch wir bei der Sapphire X800XT nicht mit den Treibern und Tools von der CD getestet, aber das hat auch seine
Gründe.
So war es uns nicht möglich bei neu installiertem System, Chipsatz- und Grafikkartentreiber gemeinsam zu installieren, da beim nächsten Neustart das Bild
dermaßen schlecht dargestellt wurde, dass es fast unleserlich erschien (Catalyst 4.8 und neuste Treiber für I875P). Auf Nachfrage bei Sapphire wurde uns
geraten, die Chipsatztreiber wegzulassen und nur die Grafikkartentreiber zu installieren, oder eben nur die Chipsatztreiber die vom Hersteller des Mainboards
zum Download bereit gestellt werden.
Ohne Chipsatztreiber wollten wir nicht testen, da dies kein normaler Umstand sein kann. Also haben wir uns auf die Homepage von Biostar begeben und dort die
neuesten Treiber heruntergeladen, installiert, gestartet – gleiches Problem !!
Als zweiter Tip kam von Sapphire, dass wohl irgendein Problem mit den Standard-Grafikkartentreibern von WindowsXP vorherrscht. Dieser Meinung möchten wir uns
nicht zu 100% anschließen; lösen konnten wir das Problem aber nicht.
Erst als ich Besuch von zweien unserer Forenmitglieder bekam (qatcho und Jumpel), konnte das Problem eher durch Zufall gelöst werden. Ich hatte den beiden
vom bestehenden Problem berichtet und bei einem Testdurchlauf gezeigt. Auf die Frage ob ich es denn schon auf einer Sockel-A Plattform versucht hätte, bauten
wir die X800XT von Sapphire schnell in ein solches ein, starteten und..........hatten das gleiche Problem!
Wohl eher Zufall, dass „qatcho“ noch die Idee hatte die Omega-Treiber zu installieren. Aber siehe da – jetzt waren keine Probleme mehr zu erkennen. Den
Omega-Treiber nun auf dem Intel-System installiert, war auch dort alles bereinigt.
Wie schon erwähnt konnten wir das Problem nicht lösen – der Treiber von Omegadrivers hat es aber geschafft.
Um nun allen getesteten Grafikkarten die gleiche Umgebung zu ermöglichen, werden auch alle anderen mit diesen Treibern getestet. Ebenso werden wir in den
Vergleichen keine Ergebnisse mit neueren Patches jeglicher Art zeigen. Sollten durch solche wirkliche Leistungssteigerungen ermöglicht werden, zeigen wir
diese selbstverständlich auf.
Im Auswahlmenü könnt ihr von dieser Seite aus entweder jeden Test einzeln auswählen, oder direkt zu den Vergleichswerten springen, sobald mehrere Tests
online sind.
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